Und wie ist das eigentlich in der Pfarrei, zu der Taizé als eine von 16 Kirchengemeinden gehört?

fragen sich Jugendliche, die zuhause in ihren Gemeinden mitarbeiten. Der Pfarrer schrieb im  Gemeindebrief der Pfarreiengemeinschaft St. Augustin (Cluny-Nord): „Reden wir einmal von der Jugendarbeit! Nerd Unsere Jugendarbeit ist etwas besonderes, weil sie sich in der Kirchengemeinde abspielt, etwas ziemlich seltenes in unserer Ortskirche. Meistens findet sie sonst irgendwo nach dem Schulunterricht statt. Der Bischof erkennt sie an, und das ist sicher der Verdienst von fünf Mitarbeitern, zwei Jugendlichen, einer Schwester, einer Mutter und eines Bruders von Taizé. Sie stehen alle in Verbindung mit der Communauté der Brüder. Und diese brüderliche Verbindung ist unserer Kirchengemeinde sehr wichtig. Es gibt zwei Gruppen, die 11 bis 14jährigen und 15 bis 18jährigen. Dieses Jahr haben wir ein Theaterstück eingeübt: ‚Im Kaufhaus gibt es alles’, und beim Pfarrfest vor begeistertem Publikum aufgeführt. Es war ein großer Erfolg für die Jugendlichen. Die 15 bis 18 jährigen planen eine zweiwöchige Reise in den Senegal. Was für ein Abenteuer! Sie besuchen ihre Freunde in der Jugend-Initiative AK Benn am Stadtrand von Dakar. Sie bereiten sich seit mehreren Monaten darauf vor, durch den Verkauf von Waren aus dem Land beim letzten Weihnachtsfest; es durch Briefkontakt mit ihren senegalesischen Freunden und Freundinnen; sie bieten auch kleine Dienste an, mit deren Erlös sie ihre Reise finanzieren wollen. Sicher ist jeder bereit, etwas beizusteuern. Hut ab vor den Jugendlichen und ihren Helfern. Alle Mitglieder der Kirchengemeinde unterstützen sie!“

Und so ging es mit der Fahrt in den Senegal weiter: 

Die Brüder der Communauté, die in Dakar leben, nahmen die 13 Jugendlichen für zwei Tage bei sich auf. Sie teilten ihren Alltag, nahmen an den gemeinsamen Gebeten und Mahlzeiten teil. Die Jugendlichen schlossen Freundschaften mit Gleichaltrigen in der Stadt, sowohl Muslimen als auch Christen. Nur wenige Europäer haben die Möglichkeit, das Leben junger Senegalesen zu teilen; so war dies eine bereichernde Erfahrung für alle. Sie wohnten nämlich während des zweiten Teils  ihres Aufenthalts ausschließlich bei Senegalesen und nicht in Hotels. Freundschaften wurden geschlossen und beim Abschied gab es viele Tränen. Viele wollen wiederkommen.” Näheres_auf_den_Seiten_von_ der Communauté von Taizé