Pfadfinder der Region Europa/Mittelmeer kommen nach Taizé
Es hört nicht auf: Im August 2010 trafen sich wieder Pfadfinder aus ganz Europa in Taizé. Und vom 17. bis 24 Juli 2011 geht es weiter, wie bereits unter anderem im “mittendrin der DPSG zu lesen war! Die bisherigen Infos und ein schnelles Video zur Vorfreude!

Annette und Christoph, ohne die es diese Woche nicht gegeben hätte, schreiben: “Seit Jahrzehnten kommen Pfadfinder nach Taizé, einzeln oder in Gruppen. Neu ist das sie sich zu einer Internationalen Pfadfinderwoche in Taizé treffen. Vom 16. bis zum 23. August kamen über 60 Pfadfinder aus acht Ländern in Taizé zusammen: aus Portugal, Spanien, Italien, Tschechien, Ungarn, Litauen, Deutschland und Ägypten. Die Idee entstand auf dem letzten Weltpfadfindertreffen 2007 in Hylands Abbey Chelmsford/Großbritannien und wurde von Freiwilligen des ICCS, der katholischen Weltpfadfinderkonferenz organisiert.
Alle Infos für 2011: Einladung Pfadfinderwoche 2011
Während der Pfadfinderwoche in Taizé begaben sich die Pfadfinder auf die Suche nach ihren spirituellen Wurzeln und betrachteten insbesondere ihr Versprechen, das Pfadfindergesetz und die Prinzipien der Pfadfinder tiefergehend. Das Pfadfindergesetz basiert auf der Bergpredigt. Nach einer Einführung in die Bergpredigt tauschten sich die Pfadfinder verschiedener Nationen in Kleingruppen über Fragen zu ihrem persönlichen Glauben, ihrem Leben als Pfadfinder und Christ sowie der Bedeutung des Glaubens in der eigenen Pfadfindergruppe oder -organisation aus. „Religion, unsere Beziehung zu Gott dient als innere Quelle um das lebenslange Engagement als Pfadfinder zu erfüllen“, fasst ein ungarischer Pfadfinder die Bedeutung seines christlichen Glaubens für sein Leben als Pfadfinder zusammen. Valentina aus Italien entdeckte während der Woche, dass es klare Gemeinsamkeiten zwischen der frohen Botschaft und den Prinzipien Baden-Powells, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, für die Pfadfinder gibt. „Pfadfinder sind dennoch keine Heiligen“, fügt sie hinzu, „sie versuchen aber das in die Praxis umzusetzen, was sie vom Pfadfindergesetz und dem Evangelium verstanden haben.“
Und dieser Beitrag wurde für eine Pfadfinderzeitschrift geschrieben: „Jesus was a scout“ - Mit diesem Satz beendete der Bruder von Taizé am Samstag vormittag seine allmorgendliche Bibeleinführung über die Bergpredigt im Matthäus-Evangelium.
Vom 16. bis zum 23. August 2009 verbrachten Pfadfinder aus 8 Ländern Europas und Nordafrikas (Ägypten, Deutschland, Italien, Litauen, Portugal, Spanien, Tschechien, Ungarn) eine Woche in Taizé/Frankreich. Diese erste Pfadfinderwoche in Taizé wurde in Zusammenarbeit von der Internationalen Katholischen Konferenz des Pfadfindertums (IKKP) und der Communauté de Taizé vorbereitet und richtete sich an Pfadfinder und Pfadfinderleiter im Alter zwischen 17 und 30 Jahren. 2010 kamen sie aus sechs verschiedenen europäischen Ländern.
„Pfadfinder kommen schon immer auch nach Taizé“, so Bruder Wolfgang von der ökumenischen Brudergemeinschaft. Bei den wöchentlichen Jugendtreffen nehmen bis zu 4 000 Jugendliche teil. Während drei gemeinsamen Gebeten am Tag, im Nachdenken über die Quellen des Glaubens und bei der Mithilfe bei den täglich anfallenden praktischen Arbeiten haben die jungen Menschen in Taizé die Gelegenheit das eigene Leben im Lichte des Evangeliums zu betrachten.
In diesem Rahmen haben sich auch die Pfadfinder während einer besonderen „Pfadfinder-Woche“ in Taizé auf die Suche nach ihren spirituellen Wurzeln gemacht und haben insbesondere ihr Versprechen, das Pfadfindergesetz und die Prinzipien der Pfadfinder tiefergehend betrachtet. Dazu kamen sie nach einer Bibeleinführung durch einen Bruder der Communauté in Kleingruppen, die aus Pfadfindern verschiedener Nationen bestanden, zusammen und tauschten sich über Fragen zu ihrem persönlichen Glauben, ihrem Leben als Pfadfinder und Christ sowie der Bedeutung von Religiösität in der eigenen Pfadfindergruppe oder -organisation aus. „Religion, unsere Beziehung zu Gott dient als innere Quelle um das lebenslange Engagement als Pfadfinder zu erfüllen“, fasst ein ungarischer Pfadfinder die Bedeutung seines christlichen Glaubens für sein Leben als Pfadfinder zusammen. Valentina aus Italien entdeckte während der Woche, dass es klare Gemeinsamkeiten zwischen der frohen Botschaft und den Prinzipien Baden-Powells für die Pfadfinder gibt. „Pfadfinder sind dennoch keine Heiligen“, fügt sie hinzu, „sie versuchen aber das in die Praxis umzusetzen, was sie vom Pfadfindergesetz und dem Evangelium verstanden haben.“.
Die Einheit als auch die Vielfalt der Weltpfadfindertums zu beachten gehört zu den Statuten der IKKP, die sich zunächst als ein Ort der Begegnung für christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder versteht. So erfuhren die Teilnehmer der Pfadfinderwoche teilweise zum ersten Mal die weltweite Dimension des Pfadfindertums und lernten beim gemeinsamen Wandern, Spielen und Singen während der Woche auch die vielfältigen Traditionen und Bräuche der anderen Pfadfinder kennen.
„Orte der Hoffnung, Orte des Vertrauens. Pfadfinder aus verschiedenen Ländern berichten.“, so lautete der Titel eines Workshops, den die Pfadfinder für die anderen Teilnehmer der Jugendtreffen vorbereitet hatten. Darin berichteten sie von den zahlreichen sozialen und karitativen Projekten bei denen die Pfadfinder ihr Versprechen und das Pfadfindergesetz ganz konkret in die Tat umsetzen und versuchen die Welt etwas besser zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben!”
In derselben Woche waren auch einige evangelische Pfadfinder in Taizé.
Das war die Einladung für 2010: Informationen zur Pfadfinderwoche auf Deutsch
