Wo man trotz Regen und Schmutz auch um 7 Uhr morgens beim Zähneputzen angelächelt wird

Was Schülerinnen und Schüler aus Linz nach der Fahrt im Mai 2005 über ihre Erfahrungen in Taizé geschrieben haben:

Ich schätze in Taizé die Einfachheit im Gebet und im Miteinander. (Lisi, 20)

Der tolerante und freundliche Umgang miteinander ist es unter Anderem, was Taizé für mich zu einer schönen Erfahrung macht, aus der man sicher auch im Alltag immer wieder schöpfen kann. (Sabine, 19)

Für mich war das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein am schönsten. (Stefan, 15)

In Taizé konnte ich mich gut vom schulischen Alltag erholen, was ich nun auch zuhause versuchen will. In Taizé erlebte ich das erste Mal, dass wenn die Kirche zu Ende war, ich nicht froh darüber war.

(Florian, 15)

Als besonders angenehm empfand ich neben der Gemeinschaft vor allem die Ruhe und Gleichmäßigkeit des Tagesablaufs, da mir das zuhause fehlt. (Dani,17)

Mir gefiel das Gefühl der Gemeinschaft und Herzlichkeit, wie man sie nur selten findet. Eine tolle Erfahrung war für mich, dass die Menschen trotz kultureller und ethnischer Unterschiede sich verstanden haben, was diese besondere Gemeinschaft erst ermöglicht hat. (Aline,17)

Aus Taizé möchte ich mir die Ruhe und Stille mitnehmen. Da ich letztes Jahr auch schon mit war, ist es für mich wieder einmal gut gewesen, auszuspannen und absolut nicht an die Schule zu denken. Ich schöpfte in der Ruhe viel Energie, die mich den Schulalltag ertragen lässt und sogar leichter macht. Mich faszinierte auch, dass man in den gemeinsamen Gesängen die Gemeinschaft erleben und spüren kann. (Daniela, 17)

Ich nehme mir aus Taizé die Stille und viel neue Energie mit. Mich fasziniert, dass sich alle Menschen trotz verschiedener Sprachen gut verstehen und ihre Erfahrungen austauschen. (Michi, 17)

In Taizé konnte ich in der Stille und im Gebet viel Energie tanken und einmal vom oft zu stressigen Alltag ausspannen. Außerdem habe ich mit Freude feststellen können, dass es Spaß machen kann, 3mal am Tag in die Kirche zu gehen und sogar Dinge wie Kloputzen in der Gruppe lustig sein können. (obwohl das doch anfänglich etwas Überwindung kostete). Besonders gefallen hat mir aber das Gefühl des Aufgehobenseins in einer großen Gemeinschaft, in der man trotz Regen und Schmutz auch um 7 Uhr morgens beim Zähneputzen angelächelt wird. (Nora, 16)

Das Schönste in Taizé war für mich die Ruhe, die im ganzen Alltag zu spüren ist. (Barbara, 17)

Früher hatte ich beim Thema Glauben und Gott Zweifel, doch seit ich in Taizé war, sind diese verschwunden. Ich kann Glauben dort viel bewusster erleben und wahrnehmen. Besonders gut gefallen mir die neuen Denkanstöße, die man natürlich auch nachhause mitnimmt und versucht im Alltag umzusetzen. Das Essen ist natürlich auch sehr gut! (Mischa, 17)

Ich schätze an Taizé nicht nur das dort erlebte intensivere Nachdenken über den Glauben und mich selbst, sondern auch vor allem die dort mit Freunden verbrachte gemeinsame Zeit. (Florian, 20)

Taizé ist der Ort, an dem ich meine Lebensweise am besten ausleben kann und wo ich mir nie fehl am Platz vorkomme. (Andi, 20)

Taizé bedeutet für mich Stille zum Nachdenken, Gemeinschaft, Einfachheit, Essen aus Plastikgeschirr, Abende im Oyak, Bibelrunden und vieles mehr – für mich war es heuer die 3. Taizéfahrt und ich habe es auch überhaupt nicht bereut, mitgefahren zu sein. (Julia, 19)

Es gibt keinen anderen Ort als Taizé, wo ich jemals eine solche christliche Gemeinschaft gespürt habe. Taizé hilft mir jedes Mal meinen Glauben zu stärken. (Judith, 19)

Für mich gibt es keinen besseren Ort, um mehr Stille, Entspannung und Zeit zum Nachdenken zu finden als hier in Taizé. Vor Taizé hatte ich keine wirkliche Einstellung zum Glauben. Hier kann ich am besten in mich gehen und in meiner Glaubensfrage Jahr für Jahr ein Stückchen weiter kommen. (Melanie, 17)

Ich war zum ersten Mal in Taizé und es war eine wunderschöne und bereichernde Erfahrung. Erstens war es eine angenehme Abwechslung zum Alltag, in dem man oft keine Zeit findet, christliche Gemeinschaft zu leben, zweitens konnte ich mir während der Gebete Gedanken über mich, meine Einstelllungen, meine Freunde, über mein ganzes Leben machen. Die Atmosphäre dieser Kirche ist unbeschreiblich.

(Angelika, 17)

Es gibt nur einen Ort, an dem ich gleichzeitig in mich gehen und so eine starke Gemeinschaft fühlen kann – das ist Taizé. Ich war zum zweiten Mal dort und habe bemerkt, dass ich beide Male mit meinen persönlichen Konflikten weitergekommen bin. Am meisten beeindruckt mich noch immer die Kirche, die Wärme und Geborgenheit schenkt. (Irene, 17)

Taizé ist für mich fast einen Insel der Seligen. Es ist der schönste Ort der Stille, der mich zur Ruhe bringt und an dem ich neue Freundschaften schließen und vertiefen kann. Es ist ein Ort, an dem ich am intensivsten mit Gott in Verbindung kommen und an dem ich lernen kann meinen Glauben auch im Alltag gefestigter zu leben. (Lisa, 17)

Taizé kann man nicht beschreiben – man muss es erleben, um sich etwas darunter vorstellen zu können. (Monika, 17 und Agnes, 17)

Taizé regt mich zum Nachdenken an und es hilft mir mein Leben in eine neue Richtung zu wenden. Viel Freude bereitete auch das Arbeiten am Empfang. Es machte sehr viel Spaß, andere in Taizé willkommenheißen zu dürfen. (Pia, 17)

Taizé bedeutet für mich nicht nur, über meinen Glauben nachzudenken, sondern vor Allem auch das Leben in der Gemeinschaft. Trotz mangelnder Hygiene (beim Essen…Wink und der Arbeit hatte ich viel Spaß und habe erkannt was mir wirklich wichtig ist im Leben. Vor allem die Stimmung in der Kirche ist unbeschreiblich und ich hoffe, dass es nicht nur eine Erinnerung bleibt, sondern dass ich auch etwas in den Alltag mitnehmen kann. (Susi, 16)

Taizé: Ruhe, Zeit, Hoffnung, Liebe. Ich war nun zum siebten Mal in Taizé und dennoch spüre ich Sehnsucht, nun da ich wieder heimwärts fahre. Doch es ist keine Sehnsucht die mich verzehrt, viel mehr eine die mich erfüllt – erfüllt mit dem Wunsch und der Hoffnung, ein Stück Taizé auch im Rest der Welt zu finden. (Georg, 22)

Ich war nun das zweite Mal in Taizé und wie letztes Jahr war es eine Bereicherung für mein Leben. In den Gebeten konnte ich für meinen Glauben neue Kraft schöpfen und auch wenn die Bibeleinführungen ein bisschen einschläfernd wirkten, konnte ich einiges, für mich wichtige, mitnehmen. Natürlich genoss ich die Gemeinschaft, die Taizé zu etwas Besonderem macht und wo man das Gefühl des „Aufgehobenseins“ intensiv spürt. Neu für mich war heuer, dass ich arbeiten musste, nämlich am Empfang. Es machte mir großen Spaß Leute einzuführen und die verduzten Gesichter dabei zu sehen. (änderte sich aber nach unseren Erklärungen…Wink Hätten unsere Arbeit sicher nicht so toll gemacht, wenn wir nicht einen so großartigen Lehrmeister gehabt hätten. (Kathi, 16)

Ich war heuer das erste Mal in Taizé und war sehr positiv überrascht. Besonders die Messen mit den gemeinsamen Gesängen und den Schweigeminuten haben mir geholfen, die Kirche von einer positiveren Seite zu sehen und haben meinen Glauben wieder aufgefrischt. Eine sehr entspannende Flucht vor dem Alltag, von der ich sehr viele Denkanstöße mitnehmen werde. ( Elvira 17)

Die ersten Gedanken bevor ich in Taizé ankam, waren: Beten und langweilig. Ich habe mich getäuscht. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Nach einigen Tagen mit 3 – mal täglichem Beten, Bibeleinführungen und arbeiten fahre ich traurig zurück nach Österreich. Ich war beeindruckt von der Natürlichkeit der Brüder. Mit neuen Erwartungen freue ich mich auf den nächsten Aufenthalt in Taizé. ( Theresia, 16)

Ich war schon das zweite Mal in Taizé und heuer hat es mir noch viel besser gefallen als letztes Jahr. Mich hat besonders beeindruckt, dass „Kirche“ auch so wie in Taizé funktionieren kann, wo bewiesen wird, dass „Kirche“ nicht automatisch langweilig und altmodisch sein muss. Die Arbeit beim Empfang hat mir sehr viel Spaß bereitet und ich bin froh über viele Erfahrungen, die ich hier gemacht habe. ( Franziska, 17)

In Taizé habe ich gespürt, wie wunderbar es sein kann, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Zum ersten Mal erkannte ich, dass Messen etwas unvergesslich Schönes sein können und Sich – Besinnen ein Weg zur Selbstfindung ist. ( Annika, 17)


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