wenn ich mit einem Lächeln durch die Gegend gehe, kommt oft ein Lächeln zurück!
In der Woche vor den Sommerferien wurde von unserer Schule wie schon seit mehreren Jahren für die Oberstufe eine Fahrt nach Taizé angeboten. Für mich stand schnell fest, dass ich wieder dabei sein würde. Dieses Jahr war es für mich ein ganz besonderes Erlebnis in Taizé. Wenn ich Berichte oder Gedanken von anderen Taizé-Fahrern lese, denke ich oft: “Ja, das stimmt!” In Taizé wird man akzeptiert und erwünscht, so wie man ist, man wird oft angelächelt und es gibt so viel schönes zu erleben.
Es stimmt, dass man in Taizé in einer paradiesischen Situation leben kann. Besonders eindrucksvoll war es in Taizé für mich, wie alle Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern dorthin kommen, auf eine wunderbare Weise miteinander verbunden sind. Trotz der vielen Unterschiede, die es offensichtlich gibt, haben wir alle auch viele Gemeinsamkeiten. Und nicht nur das, viele von uns konnten in Taizé auch deutlich die Verbindung und Nähe zu Gott spüren.
Die Woche in Taizé war für mich wie ein Augen-öffnen. Denn auch als ich wieder nach Hause kam, konnte ich die ganze Welt auf einmal mit anderen Augen sehen. Ich habe einen Blick bekommen für die vielen kleinen positiven Dinge im Leben, für die vielen kleinen Wunder des Alltags, für die vielen netten Menschen, die es auch hier gibt. Dadurch bin ich viel offener, glücklicher, entspannter und optimistischer geworden…
Ich denke, die Welt ist ein bisschen so, wie man selbst sie sieht und wenn ich mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Gegend gehe, kommt auch hier oft ein Lächeln zurück!
