Man hatte einfach das Gefühl akzeptiert zu werden so wie man ist

Als ich nach Taizé kam war ich erst mal überrascht, wie es dort aussieht. Überall waren Bänke und Wasserhähne. Aber als man mir das dann erklärte ging mir ein Licht auf.

Danach stand auch schon der erste Taizé Gottesdienst an und den fand ich dann doch sehr merkwürdig , da man 10 Minuten schwieg- ich rede sehr viel und dadurch viel es mir am Anfang sehr schwer- und die Lieder meistens nur einen Satz hatten, der aber mindestens 6 mal wiederholt wurde. Aber nach 2 Gottesdiensten gefielen sie mir richtig gut, am Besten war das Schweigen; da man so richtig in sich hinein hören konnte und das ist sehr angenehm, außerdem kann man dann über Dinge nachdenken über die man sonst nicht nachdenken würde weil man vielleicht nicht die Ruhe dazu hat. Am Meisten hat mich erstaunt, dass wenn ich jemanden angelächelt habe, man mir meistens zurück gelächelt hat das war ein sehr tolles Gefühl meistens hat man dann auch später noch miteinander gesprochen und dann hatte man einfach das Gefühl akzeptiert zu werden so wie man ist, ob nun zu Dick, zu Groß, zu Dünn oder zu viele Sommersprossen jeder hat mit einem gesprochen, aber ich glaube das es Typisch für Taizé ist.

Ich konnte in Taizé eine Menge über mich nachdenken, forschen wer ich eigentlich bin und was ich vom Leben erwarte und wie ich mir das spätere Leben vorstelle, dass könnte ich zuhause in Hamburg nicht, da ist immer etwas los, also hat man keine Ruhe nachzudenken.

Ich kann nur empfehlen nach Taizé zu fahren es ist eine sehr positive Erfahrung, es tut richtig gut mal zu sehen wie man auch ganz einfach Leben kann ohne Fernseher oder DVD Player. Man tut gleichzeitig auch was für die Seele und man lernt viele nette Menschen kennen.

Von Kathrina (15) aus Hamburg

Welche Erfahrungen von Taizé möchtest du mitnehmen?

In Taizé wird jeder gleich behandelt ob arm oder reich, dick oder dünn, das gefällt mir. Wenn ich zuhause bin möchte ich, ohne Vorurteile zu haben, Menschen gegenüberstehen können. Ich will auf Leute von denen ich denke sie seien „anders“ zu gehen und mit ihnen sprechen, um dann meinen ersten Gedanken zu bestätigen oder festzustellen sie sind ganz lustig.

In Taizé lerne ich immer wieder neue Seiten von mir kennen. Durch die Gespräche über Gott, Liebe, Freundschaft aber auch Ängste erkennt man einige seiner Stärken und Schwächen. So kann ich versuchen mit meinen neu entdeckten Stärken mir und anderen Menschen zu helfen und kann an meinen Schwächen arbeiten.

Auch möchte ich das Lächeln mitnehmen, wenn dein gegenüber dich und andere anlächelt ist es viel leichter auf einander zu zugehen. Durch ein lächeln kann der Raum lustiger und freundlicher wirken, dass möchte ich von Taizé mitnehmen.

Aber das Wichtigste was ich gelernt habe ist immer man selbst zu bleiben.

Isabel, 15 Jahre


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