Kann ich nicht in Worten ausdrücken…

Im Mai 2002 verbrachten wir mit einer FSJ (Freiwilliges soziales Jahr)-Gruppe und drei Konfirmanden eine Woche in Taizé. Es war nicht nur für uns als Gruppenleitung wieder eine Zeit voller guter Erfahrungen, sondern auch für die Jugendlichen. Vor der Fahrt und auch auf der Rückfahrt haben wir die Jugendlichen betreffs ihrer Erwartungen, Bedenken, Ängste, Erfahrungen… befragt. Hier ein kleiner Ausschnitt von den Stimmen der FSJlerInnen:

 

Vor der Reise

 

Im Mai 2002 verbrachten wir mit einer FSJ (Freiwilliges soziales Jahr)-Gruppe und drei Konfirmanden eine Woche in Taizé. Es war nicht nur für uns als Gruppenleitung wieder eine Zeit voller guter Erfahrungen, sondern auch für die Jugendlichen. Vor der Fahrt und auch auf der Rückfahrt haben wir die Jugendlichen betreffs ihrer Erwartungen, Bedenken, Ängste, Erfahrungen… befragt. Hier ein kleiner Ausschnitt von den Stimmen der FSJlerInnen:

Vor der Reise

  • Ich wollte schon seit Jahren nach Taizé.
  • Ich bin im Moment ein wenig zerrissen was mein Privatleben und meine Überzeugung angeht.
  • Ich wünsche mir in irgendeiner Weise Antwort auf meine vielen Fragen.
  • Dass ich ein Stück von dem was über Taizé erzählt wird erfahre.
  • Dass ich ein Stück zu mir finde.
  • Neue Leute kennenlernen
  • Ich habe eigentlich ein nicht so gutes Gefühl, was Taizé angeht.
  • Ich lasse mich überraschen.
  • Ich habe gemischte Gefühle, was mich in Taizé erwartet.
  • 3 Andachten täglich = gänzlich neue Erfahrung für mich
  • Ich hoffe, dass ich einige ruhige Momente haben werde, um über verschiedene Dinge nachzudenken bzw. in mich zu gehen, da man im Alltag selten Gelegenheit hat.
  • Neue Erkenntnisse über das Leben von Gläubigen
  • Für mich als nicht Gläubiger wird es schwer sein sich an die Gebete zu gewöhnen.
  • Ich habe mich schon lange darauf gefreut.
  • Ich bin gespannt, wie das Zusammenleben funktioniert.
  • Eine Angst befällt mich schon, wenn ich daran denke eine Woche in Taizé zu verbringen.
  • Ich bin froh nicht alleine nach Taizé zu fahren, sondern mit Freunden.

Nach der Reise

  • Ich hätte auch noch länger in Taizé ausgehalten.
  • Ich war von der Quelle und der Kirche voll begeistert, habe mich sehr wohlgefühlt.
  • Ich konnte nicht wie gehofft alle Fragen für mich beantworten, bin aber irgendwie innerlich ruhiger geworden.
  • Die Zeit zum Nachdenken war echt gut.
  • Ich habe in irgendeiner Weise wieder zu mir selbst gefunden.
  • Die Gemeinschaft mit Leuten aus unserer Gruppe und den anderen Nationen hat gut getan und Spass gemacht.
  • Ich habe tatsächlich neue Freunde kennengelernt.
  • Die Gebete waren sehr beeindruckend, man konnte sich mitreißen lassen.
  • Das Essen war besser als gedacht.
  • Es war eine richtige Erholung vom Arbeitsalltag.
  • Es hat mir super gefallen, trotz dass alles sehr einfach war, wie die Baracken und das Essen. Es gibt nichts weiter zu sagen, als das es eine wunderbare Erfahrung war, die ich sicherlich daheim versuche weiterzuführen.
  • Ich fand es sehr schön.
  • Ich habe zwar nichts mit Kirche zu tun, aber die Gebete war echt super.
  • Ich denke, dass es für jeden eine neu, aber wichtige Erfahrung war – mal ganz einfach zu leben.
  • Ich fand die Andachten im Gegensatz zu “deutschen” Andachten sehr schön.
  • Ich fand erstaunlich, wie die vielen Menschen zusammen gesungen bzw. gearbeitet haben.
  • Sehr gute Organisation in Taizé.
  • Taizé war wunderbar, hätte nicht gedacht das mir so gefallen wird.
  • Ich wäre gerne noch eine Woche länger geblieben.
  • Mir hat es Spass gemacht mit Menschen aus anderen Ländern über Gott und die Welt zu sprechen, auch wenn ich nicht Christ bin.
  • Ich habe jetzt auch ein anders Bild von Menschen aus anderen Ländern.
  • Ich habe mich wohl gefühlt.
  • Die Gottesdienste waren sehr schön.
  • Ich war überrascht, wie gut das Zusammenleben mit so vielen Menschen geklappt hat.
  • Ich freue mich, anderen von Taizé zu berichten.
  • Nach anfänglichen Startschwierigkeiten war es ein sehr schönes Seminar.
  • Wir haben neue Erfahrungen gemacht in Bezug auf den Umgang mit anderen Menschen aus anderen Nationen. 
  • Mein Glaube hat sich gefestigt und ich habe eine schöne Erkenntnis gehabt, war gut das ich hier war.
  • Was nehme ich ganz persönlich von Taizé mit nach Hause
  • Innere Ruhe; das Gefühl, Gott näher zu sein
  • Man sollte sich nicht gänzlich von der Hektik des Alltags bestimmen lassen; tägliche Stillezeiten sind wirklich wichtig
  • Die Art der Gebete, Gesänge
  • Den gefundenen Glauben an Gott und die Erinnerung an liebe Menschen bzw. Momente
  • Daß man eigentlich vieles gar nicht richtig zu schätzen weiß. Man sollte nicht alles für selbstverständlich sehen.
  • Ich werde versuchen meine eigenen Momente der Stille zu halten, falls es im Alltag möglich ist.

Die Erinnerungen an Taizé

  • Kann ich nicht in Worten ausdrücken, muss Eindrücke erst einmal verarbeiten.
  • Die stille Zeit während der Gebete
  • Das gute Miteinander zwischen den Nationen und das der Brüder
  • Ich habe das Gespräch mit Gott schätzen gelernt.

Durch Gespräche mit den Jugendlichen und auch durch die schriftlichen Rückmeldebögen wurde uns wieder einmal deutlich, dass Taizé schon ein ganz besonderer Ort ist. Es ist immer wieder erstaunlich, was durch den Aufenthalt in Taizé bei den jungen Leuten bewegt wird (vor allem auch bei denjenigen ohne Konfession). Jedes Jahr fragen wir uns wieder, warum ist dies so und wieso ist das so schwer, junge Menschen in Deutschland für den Glauben, die Kirche zu begeistern. 

Wahrscheinlich treffen in Taizé viele Faktoren aufeinander – Gestaltung der Gebete, einfaches Leben, vielen Nationen, gemeinsame Arbeiten, Kennenlernen der Gemeinschaft der Brüder …. –, die einfach Taizé zu einem besondern Ort werden lassen. In diesem Jahr hatten wir drei Konfirmanden mit in der Gruppe. Die Bibeleinführungen für die Jüngeren waren so anschaulich und verständlich und so aussagekräftig und haben persönlich sehr angesprochen.

Jana und Johanna, Leipzig 


Suche
Podcasts
Admin