Mögen sich die Polen und die Deutschen oder nicht (?)

Deutsche Jugendliche zu Gast in Polen
Sie mögen sich, das zeigte sich beim Treffen, zu dem Jugendliche in Posen (gleich hinter Frankfurt/Oder und das liegt gleich hinter Berlin) einladen hatten. Unter www.71250.org (wem sagt diese PLZ etwasSmile?) findet ihr Näheres, auch auf Deutsch. Frère Alois und andere Brüder kamen. Und Ester, die schreibt:
“Ja, ich war in Posen. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe einige Polen wiedergetroffen, die ich aus Genf und aus Krakau kannte. Untergebracht war ich bei einem älteren Ehepaar, das nur Polnisch und Russisch sprach, alles Sprachen, die ich nicht verstehe. Aber irgendwie kamen wir schon zurecht. Die Frau hat mich immer wieder umarmt und mich mit Bussis überhäuft, wenn mal wieder keine Verständigung möglich war oder einfach so. Der Mann war ökonomischer und hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht, ganze Sätze zu bilden, sondern hat sich auf Zeigen und Ein-Wort-Äußerungen beschränkt. Es war schon lustig. Am Sonntag hatten sie mich sogar mit ihrem Auto zum Bahnhof gefahren und mich dort verabschiedet, obwohl ich schon eine Straßenbahnfahrkarte besorgt hatte. Sie haben mich wirklich sehr herzlich aufgenommen.”
Es war ihre zweite Reise nach Polen innerhalb ganz kurzer Zeit: “Ja, auch die erste war eine sehr schöne Reise, die nicht nur von Besichtigungen, sondern auch von Begegnungen geprägt war. Auf der Hinfahrt war unsere gesamte 14köpfige Gruppe bei der Mutter unseres Kaplans zu einem schlesischen Abendessen bei ihr zuhause eingeladen. Einer seiner Freunde, der wiederum Kaplan in Krapkowice ist, hat uns spätabends noch die örtliche Kirche St. Nikolaus gezeigt. In Krakau hatten wir die Abende zur freien Verfügung und so sind zwei von uns zum Taizé-Gebet gegangen, das dort jeden Donnerstagabend stattfindet. Extra für uns haben sie die Bibeltexte auch auf Englisch vorgetragen und ein paar deutschsprachige Taizé-Lieder eingebaut. Und einer von uns hat sogar ein Mädchen wiedergetroffen, das er vor zwei Jahren in Taizé kennengelernt hat. Auf der Rückfahrt über Breslau waren wir bei Thomas (er singt bei den Chemnitzer Nacht der Lichter-Feiern immer mit anderen die Soloverse) und seiner polnischen Frau zu einer Stadtführung und anschließendem Mittagessen in ihre Wohnung eingeladen.”
So hatten die jungen Posener eingeladen: “Aus der Dynamik der Auferstehung leben! …damit Vertrauen unter uns wächst/ Treffen und gemeinsames Gebet/ mit Brüdern aus Taizé in Posen…/ …keine 3 Stunden von Berlin/ Junge Polen laden ein…/ Samstag, 19. April 2008, 19.00 Uhr/ Kirche Mariä Heimsuchung/ os. Bohaterów II Wojny Swiatowej 88/ Wir freuen uns auf euch!”


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