Das Europäische Treffen in Hamburg 2003/2004…

Kleiner Rückblick auf Hamburg 2003/2004:

Auch aus dem ganzen deutschen Sprachraum waren tausende Jugendliche über Silvester 2003/2004 beim Europäischen Jugendtreffen in Hamburg. 

Göran aus Dresden schreibt: “Ich war 2003/2004 zum ersten Mal beim Jugendtreffen dabei und war zuvor auch noch nie in Taizé. Ich war tief beeindruckt vom Geist des Treffens, der nicht nur die Teilnehmer sondern in besonderem Maße auch unsere Hamburger Gastgeber umgeben hat Attention Vielen Dank & Grüße an alle Leute, die ich in der Zeit treffen durfte Attention Jeder der die Chance hat, sich einige Zeit auf den Geist, der bei den Jugendtreffen von Taizé herrscht, einzulassen, sollte dies unbedingt tun Attention Die Zeit war gigantisch – ein grandioser Ausklang des Jahres und ein ebenso grandioser Eingang ins Neue Jahr” Attention

„Wie froh bin ich, dass ‚meine’ Stadt Hamburg eine Station auf dem Pilgerweg des Vertrauens war Attention“, schreibt Tabea aus der Hansestadt. „Meine Vorfreude begann bereits im Frühjahr, als der Ort des Treffens bekannt wurde. Ich freute mich auf die Gelegenheit, nun selbst Gastgeberin eines Taize-Treffens zu sein. Ich wollte zurückgeben, was ich während mehrerer Treffen in anderen Ländern an herzlicher Gastfreundschaft erfahren durfte. Aber mehr noch als ich gegeben habe, habe ich zurückbekommen. Ich habe das Gefühl, reich beschenkt worden zu sein! Es ist einfach faszinierend, mit vier jungen Frauen an einem Tisch zu essen, verschiedenen Generationen und Nationen anzugehören und noch nicht einmal die gleiche Sprache zu sprechen und doch viele gemeinsame Ansichten, Erlebnisse und Lieblingslieder zu teilen Attention Der lange Applaus für die Gastgebenden in den Messehallen hat mich tief beeindruckt Attention Ich wünsche uns, dass ein Stück dieses tiefen Friedens, der stillen Einkehr und Versöhnung in dieser Stadt bleibt. Wir leben noch immer im Wohlstand, aber es ist erschreckend, wie viele wichtige soziale Arbeit bis zur Unkenntlichkeit verwässert, ausgedünnt wird, weil die finanziellen Mittel fehlen. Wir brauchen viel Mut, denn es wird kälter. Meine Arbeit mit Obdachlosen, Suchtkranken und armen Menschen führt es mir täglich vor Augen! Die Mittagsgebete in St. Petri waren mir auch eine besondere Kraftquelle!”

Und Bärbel aus Dresden schrieb nach Taizé: “Ich möchte mich jetzt einmal herzlich für die emails aus Taizé bedanken! Man merkt gar nicht, wie schnell einen der Alltag wieder hat und dann kommt auf einmal so eine email, die daran erinnert, dass es da noch irgendwo so einen herrlich ruhigen Ort gibt, von dem man sich so viel vorgenommen hatte mitzunehmen, was dann aber doch von Tag zu Tag immer verschwommener wird. Die emails sind für mich ein kleiner Anstoß, mich einmal wieder auf die wesentlichen Dinge zu besinnen, die ich mir doch so fest vorgenommen hatte in mein Leben zu integrieren und deren Umsetzung in dieser hektischen Welt doch so schwer fällt. Vielen Dank dafür! – Dank auch für Eure Arbeit, die Organisation in Hamburg, die wunderbaren Tage in Taizé…”

Dennis hatte in seiner Gemeinde in Hamburg viele Jugendliche zu Gast. Er schrieb Monate später: “Ich muss Euch mal etwas schreiben was mir auf der Seele brennt. Ich heiße Dennis und bin schon seit ungefähr 4 Jahren in meiner Ev.-luth. Kirchengemeinde (Reiherstieg) Jugendleiter. Und ich habe – zwar nicht allein, aber die anderen Jugendleiter sind jetzt mal egal – eine Schule mit ungefähr 200 Taizé 

Jugendlichen betreut und ich möchte mich bei Euch bedanken, dass ich das machen konnte weil, ihr euch die schönste Stadt mit Hamburg ausgesucht habt. Es war für mich nicht leicht mit so viel indirekter Verantwortung für 200 Jugendlichen umzugehen aber es war das Schönste, was ich bis jetzt in

meinem Leben gemacht habe. Obwohl ich die Menschen nicht kannte, ihre Sprache nicht konnte und sie auch nicht meine, hat es immer funktioniert, es war etwas ganz besonders in der Luft und die Zeit war besser als 3 Wochen Urlaub. Meine mit Jugendleiter und ich vermissen diese Zeit fast jedes Mal, wenn wir uns sehen und darüber reden, es war etwas ganz besonders. Leider konnte ich nicht dieses Jahr nach Lissabon reisen und die Woche mal als Gast wahrnehmen, musste leider arbeiten.”

Leider konnten nicht alle kommen, die sich gerne auf den Weg gemacht hätten. Roswitha aus Wien, die oft bei den Jugendtreffen in Taizé und in Großstädten mitgeholfen hat, schreibt, warum sie in diesem Jahr lieber zu Hause blieb (Unter “Erfahrungen/ Gedanken/ Berichte/ Jugendtreffen am Jahreswechsel”, siehe links auf dieser Seite).


Suche
Podcasts
Admin