Ein Tag wie in Taizé im olympischen Dorf
Jugendliche trafen sich im ökumenischen Kirchenzentrum Frieden Christi in München 
Jugendliche aller Konfessionen trafen sich am 28.03. im Kirchenzentrum
Frieden Christi, um nach zweijähriger Pause den “Tag wie in Taizé” wieder
aufleben zu lassen. Wie der Titel schon sagt, erleben hier die Teilnehmer
einen Tag, dessen Ablauf eng an den Lebensrhythmus der ökumenischen
Bruderschaft in Taizé angelehnt ist. Entsprechend begann es mit einem
Morgengebet mit den bekannten eingängigen Gesängen und Stille. Anschließend
erfuhren die Jugendlichen von einer erfahrenen Taizé-Besucherin einiges über
die Hintergründe der Communauté in Burgund. Vertiefen konnte diese
Information jeder, der die nachfolgenden Workshops besuchte: “Was sind
europäische Jugendtreffen” und “Eine Woche in Taizé” lauteten die Titel, mit
Film und Gespräch wurde Einblick in die Erfahrungen gegeben, die junge
Menschen auf dem “Pilgerweg des Vertrauens” machen.
Die Freude an den Liedern wurde für viele Teilnehmer so groß, dass sie sich
in die Gesangsgruppe begaben, wo einfache und bekannte Taizé-Lieder eingeübt
wurden.
Dem anschließenden Mittagsgebet taten die geübten Stimmen gut.
Nach dem Mittagessen führte Pfarrer Jakob Paula durch das olympische Dorf
und erläuterte markante Orte wie das Haus, an dem der Anschlag auf die
israelischen Sportler während der olympischen Spiele verübt worden war.
Schließlich wurde auch die Eremitage des Münchner Originals “Väterchen
Timofej” besucht.
Der Abendgottesdienst, bei dem Jugendliche Fürbitten vortrugen, schloss den
erneuerten Tag wie in Taizé ab.




